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Die Herkulesstaude
Ein Problem für die Natur?
Als botanische Rarität gelangte die Herkulesstaude vor circa 100 Jahren in unsere Gärten und Parks. Bald darauf trat sie verwildert auf.
Wenn auch dekorativ, so zählt die Herkulesstaude zu den gesundheitsgefährdenden Pflanzen, da ihr Saft ent-zündliche Hautreaktionen hervorrufen kann.
Was kann der einzelne Bürger tun? Mehr zur Herkulesstaude

Herkulesstaude - ein Problem für unsere Natur ?!

Herkulesstaude

Als botanische Rarität gelangte die Herkulesstaude vor circa 100 Jahren wegen ihrer monumentalen Gestalt in unsere Gärten und Parks. Bald darauf trat sie verwildert auf.

Da die Pflanze feuchtigkeits- und nährstoffliebend. ist, findet man sie häufig an fließenden Gewässern, Gräben oder Straßenrändern. Auch wenn die Blüten der Herkulesstaude von Insekten besucht werden, besitzt die Pflanze keine natürlichen Feinde wie Fressschädlinge oder Parasiten. Oft baut sie Dominanzbestände auf und verdrängt so die für diesen Standort typische Vegetation.

Wir sollten sicherlich nicht in Hysterie verfallen. Die Herkulesstaude ist trotz ihrer negativen Eigenschaften eine reizvolle Zierpflanze. Es gilt aber sie "im Zaume" zu halten. Gartenflüchtlinge und bereits vorhandene Bestände in der freien Landschaft sollten sofort vernichtet werden. Wichtig ist vor allem die Kenntnis über die Giftwirkung des Pflanzensaftes.

Gesundheitsgefährdung/Vorsichtsmaßnahmen:

So dekorativ die Herkulesstaude auch wirkt, muss man sie zu den gesundheitsgefährdenden Pflanzen zählen. In ihrem Saft sind Substanzen (Furano-Cumarine) enthalten, die entzündliche Hautreaktionen hervorrufen können. Nach Kontakt des Pflanzensaftes mit der Haut und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung sind Rötung der Haut, Schwellungen oder Blasenbildungen ähnlich den Symptomen einer Verbrennung die Folge. Ist es zu einem Kontakt mit der Haut gekommen, sollten die betroffenen Stellen vor Licht geschützt und gereinigt werden.

Werden Pflanzen gejätet, sollte dies nur mit Schutzhandschuhen und Schutzkleidung, die den gesamten Körper bedeckt, geschehen. Der günstigste Zeitpunkt für die Bekämpfung sind die frühen Abendstunden oder Tage mit geringer Sonneneinstrahlung.

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Was kann der einzelne Bürger tun?

Da die Pflanze sich auch auf privaten Flächen ausbreitet, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Auch hier gilt:

  • bei vereinzeltem Auftreten, möglichst die gesamte Pflanze mit Wurzel entfernen,
  • bei großflächigem Auftreten, Abschneiden der Blütenstände vor der Samenreife (Juni-August),
  • die Mahd mehrfach wiederholen, da die Pflanze erneut durchtreibt.

Wichtig: Wurzeln und auch Blütenstände nicht kompostieren, sondern über den Reststoffmüll entsorgen.

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Pflanzenbeschreibung:

  • Deutscher Name: Herkulesstaude, Riesenbärenklau
  • Botanischer Name: Heracleum mantegazzianum
  • Herkunft: Kaukasus, in allen nördlichen gemäßigten Zonen
  • Wuchshöhe: 200-300 cm
  • Wuchsart: streng aufrecht mit dickem Wurzelstock, Stengel rotbraun, behaart
  • Blattbeschreibung: bis 100 cm lang, fiederschnittig
  • Blütezeit: Juni bis August mit bis zu mehreren Tausend Samen pro Pflanze
  • Keimfähigkeit: bis zu 30 Jahre
  • Blütenbeschreibung: große 100 cm breite Blütendolden aus tausenden weiße
  • Einzelblüten
  • Eingebürgert seit: 1900

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