Der Norder Hafen...
... gewinnt an Attraktivität und knüpft an an seine historische Tradition.
Seit dem Herbst 2008 verfügt das alte Hafenbecken über eine circa 35 m lange Steganlage. Man gelangt bequem über einen Gangbord auf die Steganlage. Durch Führungselemente an der Spundwand passt sich der Steg den schwankenden Wasserständen an.
Es sind 4 Fingerstege an den Hauptsteg montiert. Sie haben jeweils eine Länge von 8 m - je nach Länge der Boote können damit 9 bis 18 Stück im Norder Hafen festmachen.
Der Signalmast wurde 2009 instandgesetzt. Den Mast ziert die alte Norder Hafenflagge.
Die Stadt Norden regelt die Hafenbenutzung in ihrer Hafenbenutzungsordnung vom 08. März 1999.
Kontaktdaten Hafenmeister:
Galt Burghardt
(Restaurant Mediterrano)
Am Hafen 1, 26506 Norden
Telefon: 04931/9736477
Fax: 04931/9736478
Die Liegegebühren betragen:
6,00 € pro Tag für Boote bis zu 5 m Länge
8,00 € pro Tag für längere Boote
Schleusungen:
Schleusungen durch die Sielanlage Leybuchtsiel sind unter Berücksichtigung der Entwässerungsbelange möglich. Während des Sielbetriebes ist eine Schleusung nicht erlaubt. Schleusungen sind vorher telefonisch beim Entwässerungsverband Norden (Schöpfwerk) anzumelden. Die Anzahl der zu schleusenden Boote wird begrenzt durch die im Norder Hafen vorhandenen Liegeplätze. Die Schleusenkammer hat eine nutzbare Länge von 20 m und Breite von 9 m.
Die Schleusungen mit zusätzlicher Öffnung der Klappbrücke beim Leybuchtsiel sind wie folgt begrenzt: täglich von 9.00 bis 10.00 Uhr und um 17.00 Uhr.
Darüber hinaus sind zusätzliche Schleusungen nur nach Absprache mit dem Entwässerungsverband Norden zulässig (Quelle: Schifffahrtsverordnung Leyhörn).
Die Bootspassagen sind beim Schöpfwerksmeister Göke Göken unter 0170/4824630 anzumelden.
Der Entwässerungsverband Norden ist unter der Telefonnummer 04931/4181 erreichbar.
Impressionen:
Nach mehreren Flutkatastrophen dehnte sich die Leybucht im 14. Jahrhundert weit nach Osten aus und brachte Norden für lange Zeit in die Situation eines bedeutenden Seehafens.
Der Bau des Leybuchtsiels 1929 schränkte die bis dahin direkte Verbindung zum Meer ein.
Die Hafenaktivitäten verlagerten sich zunehmend nach Norddeich.
Fotos: Online-Redaktion
Eingestellt: 29.10.2010
Letzte Änderung: 08.03.2011

