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Das Seebad Norderney ist zur Vollkommenheit gebracht...

In seinem Vortrag im Rummel des Ostfriesischen Teemuseums Norden widmet sich Stadtarchivar und Leiter des Museums Nordseeheilbad Norderney Matthias Pausch den Anfangsjahren des Seebades Norderney von 1797 bis 1840.

Datum:

19.02.2020

Uhrzeit:

19:30 Uhr

Ort:

Ostfriesisches Teemuseum Norden

Am Markt 36
26506 Norden

Preis:

5,00 €
Mitglieder der Museumsvereine zahlen 4,00 €

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In seinem 60-minütigen Vortrag mit dem Titel „Das Seebad Norderney ist zur Vollkommenheit gebracht…“ stellt der Referent die bewegten ersten vier Jahrzehnte der Seebadeeinrichtung auf Norderney dar und erläutert diese anhand von umfangreichem Bildmaterial, vielen Reiseberichten und Anekdoten.

Vor 222 Jahren wurde die Einrichtung eines Seebades auf Norderney durch die Ostfriesischen Landstände beschlossen und im Oktober des Jahres 1797 vom preußischen König genehmigt. Im Jahr 1800 folgte die erste offizielle Badesaison mit 250 Gästen. In den Folgejahren wuchs das Seebad beständig, doch kriegerische Zeiten sollten fast das Ende des Seebades bedeuteten: Durch die verheerende Niederlage der Preußen 1806 bei Jena und Auerstedt und dem folgenden Frieden von Tilsit fiel Ostfriesland 1807 zunächst an das Königreich Holland, später an das Kaiserreich Frankreich. In diesen acht Jahren bis Ende 1813 war das Seebad geschlossen, die Einrichtungen zerfielen. Mit großer Mühe gelang ab 1814 der Wiederaufbau. Eine lange Phase des Wachstums und des Wohlstandes begann für das Seebad und die Einwohner der Insel.

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