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Zweitwohnungssteuer Festsetzung

Leistungsbeschreibung

Die zuständigen Stellen in Niedersachsen können entscheiden, ob und in welchem Umfang sie Zweitwohnungssteuer erheben wollen. Eine Pflicht zur Erhebung der Zweitwohnungssteuer besteht nicht. Besteuert wird das Innehaben einer weiteren Wohnung (Zweit- bzw. Nebenwohnung) neben einer Hauptwohnung.

Als Bemessungsgrundlage dient meist der jährliche Mietaufwand, bei Eigentumswohnungen die ortsübliche Vergleichsmiete (Mietspiegel). Aufgrund der kommunalen Eigenständigkeit gelten keine einheitlichen Regelungen.

Zusatzinformation der Stadt Norden

Seit dem 01. Juli 1984 erhebt die Stadt Norden eine Zweitwohnungssteuer.

Gegenstand der Steuer ist das Innehaben einer Zweitwohnung im Stadtgebiet, über die jemand neben seiner Hauptwohnung für seinen persönlichen Lebensbedarf oder den seiner Familienangehörigen verfügen kann.

Die Höhe der Zweitwohnungssteuer errechnet sich nach der Formel:

Wohnfläche (m²) x Mietwert (DM/m²) x 12 Monate x Preissteigerungsindex (%) x Stufe der Verfügbarkeit (%) x Steuersatz (%) : 1,95583 (Euro-Umrechnung)

Die Angaben zur Wohnfläche und zum Mietwert können dem Einheitswertbescheid des zuständigen Finanzamtes entnommen werden. Bei Mobilheimen, Wohnmobilen, Wohn- und Campingwagen gilt als Mietwert die jährlich zu zahlende Standplatzmiete/Pacht.

Zweitwohnungssteuersatzung der Stadt Norden

Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Zweitwohnungssteuersatzung der Stadt Norden:

und der Berechnung der folgenden Preissteigerungsindexe

Hinweis zur Zweitwohnungssteuererhebung 2020

Formulare

Rechtsgrundlage

Die Zweitwohnungssteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer gemäß Artikel 105 Abs. 2a des Grundgesetzes, für die der niedersächsische Landesgesetzgeber die Gesetzgebungshoheit hat. Mit § 3 Abs. 1 Satz 1 des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes (NKAG) hat er seine Gesetzgebungshoheit für die örtlichen Aufwandsteuern auf die Städte und Gemeinden übertragen.

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