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Zuschüsse und Steuervergünstigungen

Eine Möglichkeit der Förderung, die allen offensteht, soweit Sie Steuern zahlen, ist die Inanspruchnahme der Steuervergünstigungen für Herstellungs- und Anschaffungskosten bei Baudenkmalen nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) und der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung (EStDVO). Eine Novellierung der Gesetzeslage ändert ggf. die Nutzungsmöglichkeiten der §§ 7i, 7h, 10 e, 10f, sowie 11a und 11b EStG. Erkundigen Sie sich am besten vorab bei einem Steuerberater oder beim Finanzamt, welche Regelungen für Sie bzw. Ihr Objekt zutreffen. Die notwendige Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt müssen Sie nach Beendigung der Maßnahmen durch Beibringung eines Antrages auf Bescheinigung gemäß EStG sowie durch Beibringung aller notwendigen Unterlagen (Rechnungen im Original und Zahlungsbelege) der UDSchB vorlegen. Die UDSchB behält sich vor, die ausgeführten Maßnahmen vor Ort zu prüfen. Die Bescheinigungen sind gebührenpflichtig. Die Gebühren richten sich nach der Allgemeinen Gebührenordnung (AllGO) und werden gemäß Ziffer 1.4.2.3.1 des Kostentarifes nach Zeitaufwand berechnet.
Zur Abfrage möglicher finanzieller Förderung durch Stiftungen, Landesmittel oder anderen Förderungsrichtlinien ist der Kontakt zur UDSchB zu empfehlen.

Im Sanierungsgebiet „Historischer Marktplatz“ oder im Sanierungsgebiet „Stadtumbau West“ können Baudenkmale aber auch Nicht-Baudenkmale ggf. und unter bestimmten Voraussetzungen gefördert und steuerliche Vergünstigungen in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Borchert (UDSchB) oder bei Herrn von Hardenberg (Stadtplanung). 

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