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Starke Frauen über starke Frauen

Am vergangenen Donnerstag haben über 30 Frauen mit und ohne Migrationshintergrund an einer Stadtführung zum Thema starke Frauen teilgenommen, zu der das Integrationsbüro der Stadt Norden eingeladen hatte.

Ziel war es, Norder Frauen im Rahmen der kulturellen Bildung Frauen aus der Vergangenheit vorzustellen, die für die Stadt Norden bis heute eine große Bedeutung haben.

Man traf sich um 15:00 Uhr am Rathaus um gemeinsam eine Reise durch die Zeit zu Unternehmen. Bereits zu Beginn wurde gemeinsam überlegt, seit wann das Frauenwahlrecht in Deutschland Bestand hat.

Susanne Roth, die die Stadtführung leitete, berichtete von Gräfin Anna, die bereits 1545 das Recht auf Unterricht für jedermann durch setzte. Ein großer Schritt für diese Zeit.

Von dort aus zog die Gruppe Frauen zum Blücherplatz und Torfmarkt, um dann das Ziel der Führung zu erreichen - den FrauenORT Nordens: Recha Freiers Geburtshaus. Recha Freier gründete 1933 die „Kinder- und Jugend-Alijah“, weil sie schon früh die damaligen Gefahren erkannte und verhalf somit tausenden jüdischen Kindern und Jugendlichen in der Zeit des Nationalsozialismus zur Ausreise aus Deutschland und rettete ihnen damit das Leben.

Das Wetter hat trotz der tiefen Temperaturen den ganzen Tag mitgespielt. Zum Aufwärmen, Fragen stellen und für einen regen Austausch gab es nach der Stadtführung noch Tee und Kuchen im Raum „Gartenblick“ der KVHS Norden. Manche Frauen hatten sogar syrisches Gebäck mitgebracht, womit deutlich wurde, dass dieses soziokulturelle Zusammenkommen ein guter Weg zu einer gelungenen Integration und multikulturellen Miteinanders ist.

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