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Veränderungssperre der Stadt Norden im Bereich Norddeich Hafen Ost 

Die Stadt Norden stellt derzeit den Bebauungsplan Nr. 220 „Norddeich Hafen Ost“ auf. Ziel der Planung ist die Sicherung der Entwicklung der Hafenflächen für die hafenaffine Nutzung. Zur Sicherung der mit der Planaufstellung verfolgten Ziele wurde vom Rat der Stadt Norden eine Veränderungssperre als Satzung beschlossen, welche am 02.10.2020 in Kraft getreten ist.

Für das betroffene Gebiet hat dies Auswirkungen.

Im Geltungsbereich der Veränderungssperre sind unzulässig:

Vorhaben im Sinne des § 29 Baugesetzbuch (BauGB) 

  • Vorhaben, die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen zum Inhalt haben, und für Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs sowie für Ausschachtungen, Ablagerungen einschließlich Lagerstätten gelten die §§ 30 bis 37 BauGB.
  • Die Beseitigung baulicher Anlagen.
  • Erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig sind.

Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen werden.

Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben, von denen die Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechtes Kenntnis erlangt hat und mit deren Ausführung vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht berührt.

Die Veränderungssperre gilt für zwei Jahre und kann um ein Jahr verlängert werden. Tritt der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan Nr. 220 in Kraft, tritt die Veränderungssperre automatisch außer Kraft.

Bürgerinnen und Bürger können sich beim Fachdienst Stadtplanung und Bauaufsicht über die Veränderungssperre und über die Bebauungsplanaufstellung informieren. Die Kolleginnen und Kollegen helfen Ihnen gerne weiter!

Inhalt und Geltungsbereich der Veränderungssperre sind aus anliegendem Dokument ersichtlich.

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