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Neuer Radverkehrsbeauftragter und stellvertretender Radverkehrsbeauftragter der Stadt Norden

Die Stadt Norden hatte seit 2013 den ehrenamtlich tätigen Radverkehrsbeauftragten Wolfgang Hellriegel, der dieses Amt mit sehr viel Engagement und großer Kompetenz hervorragend ausfüllte. Durch dessen Tod im letzten Jahr war es nun notwendig, diesen Posten neu zu besetzen.

Bürgermeister Schmelzle ist froh, dass auf die diesbezüglich erfolgte Ausschreibung im November 2020 zwei sehr gute Bewerbungen eingegangen sind:
• Reinhard Samusch, 66 Jahre alt, pensionierter Studiendirektor an der Conerus-Schule in Norden
• Knut Richter, 63 Jahre alt, pensionierter Polizeibeamter (Polizeikommissariat Norden)

Beide Bewerber erfüllen die in der Ausschreibung für den Posten des Radverkehrsbeauftragten aufgeführten Voraussetzungen. Seitens der Verwaltung wurde den politischen Gremien darum vorgeschlagen, dass es zukünftig neben dem Posten des ehrenamtlich tätigen Radverkehrsbeauftragten zusätzlich auch den Posten des ehrenamtlich tätigen, stellvertretenden Radverkehrsbeauftragten geben soll. Durch die nun gefassten politischen Beschlüsse können nun beide Bewerber wie folgt berücksichtigt werden:
• Radverkehrsbeauftragter der Stadt Norden: Reinhard Samusch
• Stellvertretender Radverkehrsbeauftragter: Knut Richter

Reinhard Samusch ist aktives Mitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club. Die Mitgliedschaft im ADFC und die gleichzeitige Funktion des Radverkehrsbeauftragten bestand in dieser Form auch bei Wolfgang Hellriegel und hat sich sehr gut bewährt. Durch seine Tätigkeit als Tourenleiter für geführte Touren im Norder Raum verfügt er über Ortskenntnis und Erfahrung. Er steht im engen Austausch mit den Mitgliedern des ADFC über Probleme, Gefahrenstellen und Verbesserungsmöglichkeiten im Radverkehr und kann diese Erkenntnisse in seine neue Arbeit als Radverkehrsbeauftragter einbringen.
Auch gesetzliche Bestimmungen, Verordnungen und Empfehlungen in Bezug auf den Radverkehr sind ihm vertraut. Als Mitglied hat er zudem Zugriff auf die ADFC-Fahrradrechtsdatenbank und kann jederzeit auf die Radverkehrsrechtsexperten des ADFC zurückgreifen, so dass er sich auch für die Beantwortung von Anfragen, Anregungen und Empfehlungen gut gerüstet sieht. Insofern bringt Reinhard Samusch eine gute Kombination aus praktischen und theoretischen Kenntnissen im Bereich des Radverkehrs in seine neue Tätigkeit ein. Er möchte sich aktiv in die Diskussion über Verkehrsplanung und Verkehrsentwicklung einbringen und das Fahrrad allen Beteiligten als umwelt- und klimafreundliches Fortbewegungsmittel - insbesondere für kurze Wege - näherbringen. Auch eine bessere Verknüpfung mit dem ÖPNV ist ihm wichtig.

Knut Richter bringt durch seine frühere Polizeitätigkeit ebenfalls Erfahrungen von unschätzbarem Wert ein. 42 Jahre war die Polizei Norden seine „Heimatdienststelle“. Durch seine langjährige Tätigkeit im Einsatz- und Streifendienst hat er ebenfalls eine sehr gute Ortskenntnis, Fachkenntnis - aber auch Menschenkenntnis. Er hat über die Jahre einen umfassenden Blick auf Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeugführer gewonnen. Das Verhältnis dieser unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer untereinander gilt es aus seiner Sicht zu verbessern. Denn er kennt aus seiner früheren beruflichen Tätigkeit auch das Unfallgeschehen der letzten Jahre. Wenn jeder einzelne Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht nimmt, werden wir alle davon profitieren.

Bürgermeister Heiko Schmelzle hat sowohl Reinhard Samusch als auch Knut Richter telefonisch über die Entscheidung der Politik informiert. Beide zeigten sich erfreut über ihre Berücksichtigung und sehen der ehrenamtlichen Arbeit zum Wohles des Radverkehrs zuversichtlich entgegen.

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