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Informationen für Planungen und Baumaßnahmen

Im Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (§§ 10, 12 und 13 NDSchG) ist festgelegt, dass derjenige einer Genehmigung bedarf, wer ein Denkmal „zerstören, verändern, instandsetzen oder wiederherstellen“ will oder wer nach Kulturdenkmalen graben, Kulturdenkmale aus einem Gewässer bergen oder mit technischen Hilfsmitteln nach Kulturdenkmalen suchen will oder wer Nachforschungen oder Erdarbeiten an einer Stelle vornehmen will, von der er weiß oder vermutet oder den Umständen nach annehmen muss, dass sich dort Kulturdenkmale befinden. Auch Maßnahmen wie Werbeanlagen, energetische Sanierungen (auch Solar- und Photovoltaikanlagen), oder Einfriedungen und Pflasterungen an Baudenkmalen, die das Erscheinungsbild des Baudenkmals beeinflussen, sind denkmalschutzrechtlich genehmigungspflichtig. Prinzipiell sind Änderungen in Form, Farbe und Material, Lage, sowie die fachgerechte Ausführung vor Beginn der Maßnahmen abzustimmen und eine hierfür notwendige Genehmigung zu beantragen (vgl. „notwendige Unterlagen“).

Außerdem können Baumaßnahmen an einem benachbarten Gebäude, das selbst nicht unter Denkmalschutz steht, nach dem NDSchG denkmalschutzrechtlich genehmigungspflichtig sein (Ermessensentscheid liegt bei der UDSchB), wenn die Baumaßnahme das Erscheinungsbild des benachbarten Denkmals beeinflusst. 

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