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Notwendige Unterlagen

Sie sind Eigentümer, Nießbraucher, Erbbauberechtigter oder stehen in sonstiger Verantwortung (Miete/Pacht, beauftragter Planer/Unternehmer) eines Kulturdenkmals (Einzelbaudenkmal, Teil einer Gruppe (Ensemble), Umgebung) und planen Maßnahmen zur Modernisierung, Instandhaltung, Instandsetzung, zur energetischen Verbesserung, zur Gefahrenabwehr, zu Werbungszwecken o. a. durchzuführen.

Um eine Genehmigung nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) zu erhalten, müssen Sie bei der UDSchB einen formlosen Antrag stellen, der folgende Angaben enthalten muss:

  • Ihren Namen, Ihre Anschrift inkl. Telefon- oder Handynummer und ggf. E-Mail-Adresse
  • Die Adresse des betreffenden Objektes
  • Die genaue Beschreibung der geplanten Maßnahme, ergänzt durch Planzeichnungen und Fotodokumentation
  • Detailzeichnungen wie Querschnitte, Ansichten im Maßstab 1:10, 1:20 oder 1:50 von den Einzelbauteilen wie Fenster, Türen, Geländer, Treppen u. a. 
  • ggf. Voruntersuchungen, Gutachten oder Inspektionsberichte von Fachleuten (z. B. aus den Bereichen Restauration, Statik, Geologie)
  • Die Erkennbarkeit der Planung in der Planzeichnung. Generell gilt rote Kennzeichnung für Neuplanung, gelbe Kennzeichnung für Abbruch, schwarze Kennzeichnung für Alt/Bestand.
  • Benennung und Fotodokumentation von historischen Bauteilen, die von anderer Stelle eingebracht werden (z. B. aus Abriss, anderen Lagerstätten).

Sind die o. g. Unterlagen vollständig eingereicht und gemäß NDSchG genehmigungsfähig, erhalten Sie eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung. Diese Genehmigung ist kostenfrei.

Handelt es sich gemäß Niedersächsischer Bauordnung (NBauO) um eine baugenehmigungspflichtige Maßnahme, brauchen Sie bei einem Denkmal nicht zusätzlich einen Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung einzureichen. In der notwendigen Baugenehmigung ist gemäß § 10 Abs. 4 NDSchG die Genehmigung nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz (NDSchG) enthalten.

Werbeanlagen und Aufsteller

Werbeanlagen und Aufsteller über 1  Fläche sind baugenehmigungspflichtig und müssen dem öffentlichen Baurecht entsprechen, § 10 Abs. 4 NDSchG gilt entsprechend. Werbeanlagen und Aufsteller an Baudenkmalen und Gebäuden in deren näherer Umgebung unter 1  Fläche bedürfen einer denkmalschutzrechtlichen Genehmigung (§ 10 NDSchG), sind baugenehmigungsfrei, müssen aber dem öffentlichen Baurecht entsprechen. 

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