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27.05.2024

„Ein Denkmal ist nicht genug!“
Neue Ausstellung in der Ludgerikirche Norden

Ausstellungseröffnung ist am 31.05.2024 um 18:30 Uhr in der Ludgerikirche Norden. Die Berliner Künstlerin Frauke Beeck wird vor Ort sein.

Eine neue Ausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher der Norder Ludgerikirche vom 1. bis 30. Juni 2024: Unter dem Titel „Ein Denkmal ist nicht genug!“ präsentiert die in Berlin lebende Künstlerin Frauke Beeck erstmals historische Frauendenkmäler aus Niedersachsen, die im öffentlichen Raum zu finden sind. Die Künstlerin hat deutschlandweit mehr als 100 Denkmäler besucht, recherchiert, gezeichnet, gesprayt und schriftlich dokumentiert. Eine Auswahl dieser Werke wird ebenfalls zu sehen sein. Die Bilder werden im Chorumgang der Ludgerikirche gezeigt.

Die Norder Kooperationspartnerinnen Ludgeri-Kirchengemeinde, Küstenfrauen, Mehrgeneratio-nenhaus, Kunstschule und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt laden zur Eröffnung der Ausstellung am 31. Mai 2024 um 18:30 Uhr ein. Die Künstlerin wird vor Ort sein und einen Einblick in ihre Motivation und Arbeitsweise geben. „Die Ausstellung soll Menschen einladen, den Blick zu weiten und dazu beizutragen, die Leistung von Frauen wertzuschätzen und sichtbar zu machen.“ so Elke Kirsten, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Norden. Michaele Kruse, Kirchenvorstand der Ludgerikirche ergänzt „Die Arbeit von Frauen wird in der Öffentlichkeit nicht in dem Maße wahrgenommen, wie dies angemessen wäre. Dies zeigt sich zum einen, wenn es um öffentliche Ehrungen geht, aber auch wenn es um die vielen unbezahlten oder schlecht bezahlten Arbeitsstunden im Rahmen der Care Arbeit geht.“ In diesem Sinne lädt die Ausstellung zur Beschäftigung mit wichtigen Fragen ein: Wie zeitgemäß und wie wichtig sind heute noch Personendenkmäler? Sollte über eine ganz neue Art der Darstellung nachgedacht werden? Welches Frauenbild wird vermittelt und warum? Kann durch die Schaffung einen neuen Denkmaltypes die öffentliche Wahrnehmung und gesellschaftliche Wertschätzung von Frauen verändert werden?

Im Rahmen einer Mitmachausstellung können die Besuchenden selbst kreativ werden und einer Frau ihrer Wahl ein Denkmal in Form eines selbstgestalteten Bildes setzen. Darüber hinaus haben Schülerinnen und Schüler an fünf Terminen jeweils 90 Minuten lang die Möglichkeit unter fachkundiger Anleitung der Kunstschule Norden vor Ort ein eigenes Kunstwerk zu gestalten.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich (www.moin-zusammen.de), für die im Rahmen des Programms "Demokratie leben!" das Bundesfamilienministerium und der Landkreis Aurich Mittel zur Verfügung gestellt haben sowie durch die Sparkassenstiftung Aurich-Norden.

Auf Grund der Finanzierung durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich und die Sparkassenstiftung Aurich-Norden ist das Angebot für Schulen kostenfrei. Konkretere Informationen dazu sind bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Norden erhältlich:


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