PALMNICKEN - DAS (FAST) UNBEKANNTE KRIEGSENDMASSAKER AM OSTSEESTRAND
Diese Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich.
- Datum:
- Uhrzeit:
- 18:00 bis 19:30 Uhr
- Veranstaltungsort:
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Gnadenkirche Tidofeld: Detailseite
Dokumentationsstätte zur Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Niedersachsen und Nordwestdeutschland.
Dokumentationsstätte
Donaustraße 12
26506 Norden
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In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1945 erschossen SS-Angehörige und Hilfskräfte verschiedener Nationen etwa 3.000 Menschen, vor allem Jüdinnen aus Polen und Ungarn, am Strand nahe dem ostpreußischen Palmnicken. Sie hatten den Todesmarsch von Königsberg an die Ostseeküste am 26. und 27. Januar überlebt, bei dem um die 1.500 Häftlinge ermordet worden waren. Gleichzeitig sind hunderttausende Zivilisten aus Ostpreußen auf der Flucht vor der Roten Armee nach Westen. Das Massaker von Palmnicken – das umfangreichste auf deutschem Boden – ist noch immer weithin unbekannt, obgleich der Ort wie kaum ein anderer für den nationalsozialistischen Vernichtungswahn am Ende des Zweiten Weltkrieges steht.
Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin), beleuchtet die historischen Hintergründe und geht auch der Frage nach, warum das Thema erst in den vergangenen Jahren allmählich eine – wenn auch kleine – Öffentlichkeit erreicht hat.
Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich.