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Klimaschutzkonzept der Stadt Norden

Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Norden aus dem Jahr 2012 befindet sich derzeit in Fortschreibung. Voraussichtlich soll diese im Mai/Juni 2023 fertiggestellt werden. Das Vorhaben wird von einem professionellen Planungsbüro aus Bremen, Beks EnergieEffizienz, unterstützt.

Die Fortschreibung soll einen effektiven Leitfaden zur kontinuierlichen Verfolgung und Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundesregierung darstellen. Diese sehen vor, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent, bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent, bis zum Jahr 2040 um 70 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken.

Dabei dient das integrierte Klimaschutzkonzept als strategische Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für zukünftige Klimaschutzaktivitäten und eventuelle Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in der Kommune. Es soll den Klimaschutz als Querschnittsaufgabe nachhaltig in der Stadt Norden verankern. Das Klimaschutzkonzept zeigt auf, welche technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen, zur Energieeffizienz und der Nutzung von Erneuerbaren Energien bestehen und legt kurz- (bis drei Jahre), mittel- (drei bis sieben Jahre) und langfristige (mehr als sieben Jahre) Ziele und Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgas-Emissionen fest. Um eine adäquate Aussage über den aktuellen Stand des CO2-Verbrauchs und die Minderungsziele treffen zu können, wird dabei zunächst eine Erhebung der CO2-Bilanz der Stadt Norden vorgenommen.

Die Inhalte des Klimaschutzkonzeptes sollen konkret auf die lokalen Besonderheiten der Stadt Norden eingehen und dem Prinzip der Nachhaltigkeit (ökologische, soziale und ökonomische Ausgewogenheit des Handelns) Rechnung tragen.

In weiterer Folge sollen die Bürger/-innen der Stadt Norden im Rahmen der Fortschreibung anhand von durchgeführten Klimaschutzaktionstagen sowie professionelle, durch externe Dritte durchgeführte oder begleitete Verfahren der Bürgerbeteiligung und -mitwirkung in die Konzeption miteingebunden werden. Bürger/-innen stoßen damit zivilgesellschaftliche Prozesse zur Schaffung eines Klimaschutzbewusstseins im persönlichen Denken und Handeln an. Zudem arbeiten sie zusammen mit Politik und Verwaltung sowie unter dem Einbezug anderer gesellschaftlicher Akteure an der gemeinsamen Erreichung der Klimaschutzziele mit.

Bestandteile Klimaschutzkonzept:

  • Ist-Analyse sowie Energie- und Treibhausgas-Bilanz (THG-Bilanz)
  • Potenzialanalyse und Szenarien
  • THG-Minderungsziele, Strategien und priorisierte Handlungsfelder
  • Akteursbeteiligung
  • Maßnahmenkatalog
  • Verstetigungsstrategie
  • Controlling-Konzept
  • Kommunikationsstrategie

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