Vorbeugung und Umgang mit Rattenbefall

Die Stadt Norden informiert über mögliche Gefahren durch Ratten sowie über Zuständigkeiten und richtiges Verhalten.

Ratten sind Gesundheitsschädlinge und können zahlreiche Krankheiten wie Tollwut, Tuberkulose, Hepatitis oder Salmonellose übertragen – insbesondere für ältere Menschen und Kinder besteht ein erhöhtes Risiko. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt, Ausscheidungen oder verunreinigten Schmutz. Angelockt werden Ratten vor allem durch frei zugängliche Abfälle und Nahrungsquellen.

So können Sie Rattenbefall vorbeugen:

  • Müllbehälter geschlossen halten, Speisereste luftdicht verpacken
  • Keine Abfälle auf Grundstücken lagern oder herumliegen lassen
  • Essensreste gehören in die Biotonne und sollten nicht über die Toilette entsorgt werden
  • Keine Futterquellen oder Komposthaufen anlegen
  • Öffentliche Flächen sauber halten, Gehwege regelmäßig reinigen
  • Türen geschlossen halten, keine Baustoffe o. Ä. als Unterschlupf lagern
  • Sperrmüll/Elektrogeräte nur nach Termin bereitstellen

Der Stadtverwaltung liegen vereinzelte Meldungen zu Ratten in Norden vor. Zusätzliche Kontrollen der Kanalisation wurden bereits veranlasst. Unabhängig davon erfolgen regelmäßig zweimal jährlich Kontrollen.

Die Zuständigkeiten sind dabei durch die Verordnung zur Rattenbekämpfung in Niedersachsen klar geregelt:

  • Stadt: öffentliche Flächen und Kanalisation
  • Eigentümer: private Grundstücke und Gebäude

Die Schädlingsbekämpfung der Stadt Norden erfolgt durch ein beauftragte Unternehmen mit regelmäßigen Kontrollen, Ködermaßnahmen, Monitoring und baulichen Prüfungen. Hinweise aus der Bevölkerung werden zeitnah bearbeitet.

Wichtig:
Eigenständige Bekämpfungsmaßnahmen durch Privatpersonen (z. B. Gullys verschließen oder Tiere töten) sind unzulässig. Bitte melden Sie uns Auffälligkeiten oder einen möglichen Befall umgehend.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass keine unterschiedlichen Standards in den Ortsteilen gelten. Im Kurgebiet Norddeich kann es aufgrund gesetzlicher Vorgaben zu einer priorisierten Bearbeitung kommen, ohne den Grundsatz der Gleichbehandlung aufzugeben.

Die Stadt Norden beobachtet die Situation weiterhin und bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.