Bürgerinformationsabend - Ideen für Spielplätze in Tidofeld
Wie sollen die Spielplätze in Tidofeld künftig gestaltet werden? Darüber haben Vertreter der Stadt Norden am Mittwoch, 6. Mai 2026, gemeinsam mit der Ortsvorsteherin des Ortsteils Tidofeld, Ursula Jahnke, und Bürgerinnen und Bürgern im Telematikzentrum Tidofeld gesprochen. Rund 15 Teilnehmende – darunter auch einige interessierte Kinder – nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche, Ideen und Hinweise direkt in die Planungen des zuständigen Fachdienstes einzubringen.
Im Mittelpunkt standen die vier Spielplätze in Tidofeld sowie das städtische Spielplatzkonzept. Stadtbaurat Christian Pohl erläuterte den aktuellen Stand der Planungen und betonte die Bedeutung der Beteiligung: Ziel sei es, die Spielplätze bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die unterschiedlichen Altersgruppen stärker zu berücksichtigen.
Die Teilnehmenden machten zahlreiche konkrete Vorschläge für zusätzliche Spielgeräte: Rutschen, Trampoline, Schaukeln oder Kletterangebote, aber auch Verbesserungen bei Aufenthaltsqualität, Sauberkeit und Einsehbarkeit einzelner Flächen werden gewünscht. Besonders wichtig war Vielen ein ausgewogenes Angebot für verschiedene Altersgruppen. „Es ist spannend zu sehen, welche konkreten Bedarfe Kinder und Erwachsene hier einbringen. Dieser direkte Austausch hilft uns sehr dabei, die Spielplätze in Norden zu verbessern.“ so Petra Eggers-Wintzer, Spielplatzkontrolleurin der Stadt Norden.
Die Stadt Norden bedankt sich für die konstruktiven Beiträge und den offenen Austausch. Die Anregungen aus Tidofeld fließen in die weiteren Planungen des Spielplatzkonzeptes ein. In erster Linie, geht es aber bei den Plänen für die 59 Norder Spielplätze nicht um eine reine Umgestaltung zur Attraktivitätssteigerung. Es soll zunächst einmal der Bestand an öffentlichen Spielplätzen, deren Spielwert, stadträumliche Lage, Erreichbarkeit und deren künftige Funktion erfasst werden. Mit dem Wachsen der Stadt Norden in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sind viele, oft kleine und unattraktive Plätze entstanden. Dehalb sollen die aktuellen Betrachtungen Aufschluss darüber geben, ob in Norden auch Plätze aufgegeben und einer anderen Nutzung zugeführt werden können, Spielgeräte auf dem ein oder anderen Platz vielleicht mehr bespielt werden und wo in Norden nachhaltig, generationsübergreifende Quartiersplätze entstehen können.